Produktvorstellung: Deafgard Brandschutzalarm für schwerhörige und taube Menschen

Taube und schwerhörige Menschen haben keine Möglichkeit akustische Brand- und Rauchmelderwarnungen zu hören. Daher sind diese Menschen im Brandfall besonders gefährdet.

Eine Lösung bietet der Deafgard Brandschutzalarm für taube und schwerhörige Menschen.
Bei akustischer Alarmierung eines normalen Rauchmelders „hört“ der Deafgard das Signal und gibt dieses mithilfe eines starken Lichtsignals sowie eines Vibrationssignals an den Benutzer weiter.
Das Lichtsignal wird mittels einer starken LED-Warnleuchte ausgesendet, während das Vibrationssignal anhand von einem Vibrationskissen weitergegeben wird. Nachts kann dieses einfach unter das Kopfkissen gelegt werden um den Benutzer im Brandfall zu wecken.

Da der Deafgard Brandschutzalarm batteriebetrieben ist, gibt es keine lästigen Stromkabel und das Gerät kann einfach im Haus herumgetragen werden. Diese Eigenschaft macht das Gerät perfekt für Reisen sowie für den Einsatz in Hotels.

Ein besonderer Vorteil ist ausserdem die integrierte, verstellbare Weckfunktion welche den Benutzer nach Einstellung der Weckzeit mithilfe des Vibrationskissens weckt.

Der Deafgard Brandschutzalarm muss nicht installiert werden und verfügt über eine ausfallsichere duale Batterieversorgung.

Auf unserer Webseite können Sie weitere Informationen finden und den Deafgard Brandschutzalarm für taube und schwerhörige Menschen bestellen.
Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne unter 01801 723311 und service@safelincs.de zur Verfügung.

Rauchmelderpflicht für private Wohnräume in Deutschland

In den letzten Jahren wurde die deutsche Bevölkerung immer mehr auf die bedeutende Wichtigkeit von Rauchmeldern aufmerksam gemacht. Rauchmelder können vor allem im Schlaf rechtzeitig vor einem Brand warnen und dadurch viele Leben retten. Aus diesem Grund besteht in den meisten Bundesländern heutzutage die gesetzliche Rauchmelderpflicht.

Die Rauchmelderpflicht basiert  auf der DIN 14676:2006-08. Diese schreibt klar vor, wo und wie Rauchmelder eingebaut werden müssen. Desweiteren informiert diese über die Art des zu verwendenden Rauchmelders und dessen Wartung. Die Norm gilt für private Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung wie z.B. Pensionen mit weniger als 12 Gastbetten, Hütten, Gartenlauben, Freizeitunterkünfte und Containerräume.

Aktuell besteht Rauchmelderpflicht in den folgenden Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
In Berlin, Brandenburg und Sachsen hingegen existiert noch keine Rauchmelderpflicht.

Zur Installation dürfen nur Rauchmelder verwendet werden, die der Din EN 14604 entsprechen.

In privaten Wohnräumen mit weniger als 60qm muss mindestens ein Rauchmelder angebracht werden. Bei größeren Wohnflächen sind weitere Rauchmelder erforderlich.

Die Rauchmelder sollten besonders in Fluren, Schlafbereichen und Kinderzimmern installiert werden. Bei offenen Verbindungen von mehreren Geschossen muss mindestens ein Rauchmelder auf der obersten Ebene angebracht werden.  Empfohlen wird, einen Rauchmelder in jedem Raum Ihres Hauses zu integrieren. Ausgenommen sind Küche und Badezimmer, da der hohe Feuchtigkeitsgrad in der Luft bzw. die beim Kochen entstehenden Dämpfe Fehlalarme auslösen können. Für die Küche wird daher die Anbringung eines Hitzemelders empfohlen, der auf plötzliches Ansteigen der Temperatur reagiert.

Bei der Installation muss der Melder mittig an der Zimmerdecke, mit mindestens 50cm Entfernung zur Wand befestigt werden.

Auch die Pflege und Wartung der Rauchmelder ist genau vorgeschrieben. Der Rauchmelder darf nicht überstrichen oder verdeckt werden und muss bei Renovierungsarbeiten schützend abgedeckt oder kurzzeitig von der Decke genommen werden.
Eine jährliche Funktionskontrolle des Rauchmelders ist Pflicht. Dazu gehört eine Sichtprüfung des Melders auf eine freie Raucheintrittsöffnung und auf eventuelle Defekte sowie eine Prüfung des Alarmes mit der Prüftaste.
Ebenfalls einmal pro Jahr sollte die Batterie gewechselt werden, es sei denn es handelt sich um einen Rauchmelder mit Langzeitbatterie. In dem Fall sind die Herstellerangaben und spätestens das „Batterie leer“ Signal des Rauchmelders zu beachten.

In Deutschland sind heute viele verschiedene Rauchmelder erhältlich. Ein kleiner Haushalt sollte mit einem batteriebetriebenen Rauchmelder gut ausgerüstet sein. Wer die Batterie nicht jedes Jahr wechseln möchte besorgt sich einen Rauchmelder mit Langzeitbatterie.
Entscheiden Sie sich jedoch für einen 230V Rauchmelder der an Ihr Festnetz angeschlossen wird, muss dieser über eine Notstromversorgung wie z.B. eine Batterie oder einen Akkumulator verfügen. Der Akkumulator muss spätestens alle 4 Jahre ausgetauscht werden. Bei der jährlichen Prüfung des 230V Rauchmelders muss dieser sowohl angeschlossen an das Stromnetz als auch nur mit vorhandendem Notstrom geprüft werden.

Je nach Anforderung sind auch vernetzungsfähige Rauchmelder erhältlich. Wenn die Warnung an einer zentralen Stelle vorgenommen werden muss, sollte eine Gefahrenmeldeanlage nach DIN V VDE 0826-1 verwendet werden.

Natürlich stehen wir von Safelincs Ihnen gerne mit Rat und Tat bei der Auswahl eines Rauchmelders zur Seite. Wenden Sie sich bei Fragen einfach an unsere freundliche Kundenberatung 01801 723311 oder emailen Sie uns an service@safelincs.de