Die Lebensdauer von Aufladelöschern und Dauerdrucklöschern

Ein tragbarer Feuerlöscher besteht aus drei Hauptkomponenten: Feuerlöscherbehälter, Löschmittel und Druckgas, welches das Löschmittel bei Aktivation aus dem Behälter drückt.

Desweiteren können Feuerlöscher in zwei verschiedene Kategorien aufgeteilt werden: Dauerdrucklöscher und Aufladelöscher.

Bei einem Dauerdrucklöscher befinden sich das Löschmittel und das Druckgas vermischt im gleichen Behälter. Daher steht dieser Feuerlöscher ständig unter Druck. Die Verwendung eines Manometers (=Druckanzeige) ist aus diesem Grund besonders zu empfehlen. Befindet sich die Nadel des Manometers im grünen Bereich, besteht noch genügend Druck im Feuerlöscherbehälter. Ist die Anzeige im roten Bereich, muss das Gerät überprüft oder ersetzt werden.

In einem Aufladelöscher wird das Druckgas separat vom Löschmittel in einer Treibmittelflasche gespeichert. Erst bei Aktivierung des Feuerlöschers wird der notwendige Druck aufgebaut und das Löschmittel verteilt. Ein Manometer ist an diesem Feuerlöscher daher nicht notwendig. Das Entleeren und Wiederbefüllen von abgelaufenem Löschmittel ist aufgrund der Löschmittel- und Druckgastrennung wesentlich einfacher als bei einem Dauerdrucklöscher.

Der Behälter eines tragbaren Qualitätsfeuerlöschers kann eine Lebensdauer von bis zu 25 Jahren haben. Vorraussetzung dafür ist, dass dieser nach der aktuellen Technik und den aktuellen Normen gebaut, gewartet und instandgehalten wurde. Natürlich kommt es dabei auch auf die generelle Kondition des Gerätes an. Es dürfen keinerlei Schäden an dem Löscher sichtbar sein.

Das im Feuerlöscherbehälter enthaltene Löschmittel hat eine wesentlich kürzere Lebensdauer als der Behälter und muss regelmäßig getestet und/oder ersetzt werden. Die Angabe zu der Haltbarkeit des Löschmittels kann in der Instandhaltungsanleitung gefunden werden.
Um eine möglichst lange Lebensdauer des Löschmittels zu erreichen, muss dieses regelmäßig (mindestens alle 2 Jahre) nach DIN14406-T4, den Instandshaltungsanweisungen folgend und durch einen nach TRBS1203/3.2 zertifizierten Sachkundigen geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

Entsorgung: Feuerlöscher dürfen nicht im Hausmüll entsorgt und nicht in den Abfluss entleert werden. Entsorgung muss unter Beachtung der örtlichen, behördlichen Vorschriften, zum Beispiel in einem geeignetem Verwertungsbetrieb stattfinden. Je nach Löschmittel gibt es bei der Entsorgung weitere Sondervorschriften. Berücksichtigen Sie dabei unbedingt die Instandhaltungsanleitung.

Der sichere Umgang mit Fackeln

Mit der Ankunft des tristen Novembers liegt auf der Plusseite schon bald wieder das alljährliche St. Martins Fest vor uns. In Dörfern und Städten freuen sich Jung und Alt schon auf den St. Martinsumzug, Zuckerbrezeln, Martinsgänse und Lagerfeuer.

Manche Martinsumzug-Veranstaltungen erlauben den Jugendlichen unter Anwesenheit der Feuerwehr Fackeln zu tragen. Dies ist natürlich viel spannender als die klassische Laterne, allerdings müssen bei der Anwendung Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, um einen Unfall mit den offenen Flammen zu vermeiden. Im Vorhinein sollte der verantwortliche Erwachsene die Jugendlichen deutlich über die Gefahren des offenen Feuers informieren.

Hier sind einige wichtige zu beachtende Punkte:

Beaufsichtigender Erwachsener:
Bleiben Sie bei Ihrem Kind/Jugendlichen.
Tragen Sie einen Rucksack mit Löschdecke, Handy und einer Wasserflasche.
Tragen Sie solide Schuhe mit fester Sohle.

Wetter:
Bei starkem Wind oder Regen ist der Verwendung von Fackeln auf jeden Fall abzuraten.

Kleidung und Haare:
Es ist ratsam beim Tragen der Fackel feuersichere Arbeitshandschuhe anzuziehen.
Lange Haare sollten zusammengebunden werden, damit diese nicht in die Flamme geweht werden können.
Leicht brennbare Kleidung und Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln und Fransen sollten vermieden werden.
Solide Schuhe mit fester Sohle und Griff werden empfohlen.

Fackelträger:
Die Fackel tragend Person muss ruhig und sicher gehen können und sollte abrupte Bewegungen vermeiden. Der Jugendliche muss genug Kraft haben, die Fackel über längere Zeit hochzuhalten.

Auslöschen:
Löschen Sie nach der Wanderung die Fackeln mithilfe von Wasser, Sand oder einer Löschdecke vollständig aus.

Brandfall:
Kleine Brände können eventuell mit stabilen Schuhen ausgetreten werden. Ist eine Löschdecke vorhanden, werfen Sie diese über das Feuer um die Flamme zu ersticken.
Gerät der Brand außer Hand, sollte so schnell wie möglich die Feuerwehr unter der Nummer 112 verständigt werden.

 

Quelle: https://www.tuev-nord-group.com/de/newsroom/aktuelle-pressemeldungen/details/article/sicheres-wandern-mit-fackeln-1/

Evakuierungsstühle im Fokus

Evakuierungsstühle werden verstärkt bei der Evakuiering von gehbehinderten Personen bei Notfällen wie Bränden eingesetzt.

Aber was ist eigentlich ein Evakuierungsstuhl?

Wir alle kennen die Hinweisschilder in einem Aufzug, die besagen „Bitte nicht im Brandfall benutzen“. Im Notfall muß also das Treppenhaus verwendet werden, damit niemand im Aufzug stecken bleibt.
Aber was geschieht mit Menschen, denen das Treppen auf- oder absteigen Mühe bereitet oder mit Menschen die eine Treppe überhaupt nicht bewältigen können? Wie kommt man zum Beispiel als Rollstuhlfahrer die Stufen herunter? Um diesem Problem eine sinnvolle Lösung zu bieten, gibt es Evakuierungsstühle. Der Mensch, der Schwierigkeiten mit dem Treppenabstieg hat, sitzt in dem ausklappbaren Evakuierungsstuhl, während ein Helfer den Stuhl vorsichtig die Treppe herunterschiebt und den Menschen in Sicherheit bringt.

Evakuierungsstühle sind also in allen Gebäuden sinnvoll, die mehrere Stockwerke haben und in denen sich Menschen oder Mitarbeiter befinden könnten, die Gehschwierigkeiten haben könnten.

Was muss neben der Installation eines Evakuierungsstuhles noch beachtet werden?

Zur sicheren Anwendung eines Evakuierungsstuhls sollten sich in dem Gebäude Mitarbeiter befinden, die sich in der Anwendung des Stuhles verstehen. Daher bieten wir ein Benutzertraining für bis zu vier Personen an oder bilden eine Gruppe von bis zu vier Personen als Ausbilder aus. Die ausgebildeten Personen können dann beliebig vielen Menschen in Ihrem Gebäude das Benutzertraining geben.

Unser Hersteller hat zur weiteren Information ein Trainingsvideo erstellt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser freundliches Team service@safelincs.de

Produktvorstellung Dorgard Feststellvorrichtung

DoordardWozu benötigt man eine Feststellvorrichtung für Brandschutztüren?
Brandschutztüren verhindern die Verbreitung eines Feuers und sollten deswegen immer geschlossen bleiben. Allerdings besteht in Gebäuden wie Pflegeheimen, Krankenhäusern und Schulen oft die Notwendigkeit, eine Brandschutztür auf längere Zeit aufzuhalten, um den Zugang zu erleichtern oder die Temperatur zu kontrollieren. Damit die Feuersicherheit trotzdem gewährleistet ist, sollte daher eine Feststellvorrichtung installiert werden die im Alarmfall die Tür automatisch schließt.

Die optimale Lösung
Die Dorgard Feststellvorrichtung ist ein kostengünstiges Gerät, das zum sicheren Offenhalten von Brandschutztüren verwendet wird.
Im Brandfall hört das Feststellgerät den akustischen Alarm und schließt automatisch die Brandschutztür. Dadurch wird die rasche Verbreitung des Feuers verhindert. Die Dorgard Feststellvorrichtung arbeitet in Kombination mit Rauchmeldern oder den Sirenen einer Brandschutzanlage.

Der Dorgard ist batteriebetrieben und kann an schon existierenden Türen angebracht werden. Das Gerät ist daher ideal zur Nachrüstung von Brandschutztüren geeignet. Der Dorgard kann entweder direkt an die Türe geschraubt werden oder bei Stahltüren mithilfe einer Adapterplatte angeklebt werden. Mit geringstem handwerklichem Geschick kann die Dorgard Feststellvorrichtung auch von Laien installiert werden. Jedes Gerät ist alleinstehend und muss nicht mit anderen Produkten verlinkt werden. Wenn die gesetzlich erforderliche Alarmlautstärke von 65dB das Gerät erreicht, wird die Tür automatisch freigegeben. Im Vergleich zu anderen Feststellösungen für Brandschutztüren ist der Dorgard besonders erschwinglich.

Die Dorgard Feststellvorrichtung ist nach EN1155 zertifiziert und kann damit in ganz Europa verwendet werden.

Lloyd’s Register LRQA hat die Dorgard Feststellvorrichtung für uns wie folgt bewertet:
„…Die Nachweise zeigen, daß das Produkt sehr zuverlässig ist. Es ist an einigen Standorten bereits eit 15 Jahren installiert und die meisten Kunden geben Nachbestellungen auf. Es wird äußerst hohe Kundenzufriedenheit nachgewiesen, was die Wirksamkeit nachdrücklich bestätigt. Die Produktentwicklung war nachweislich systematisch und kompetent mit guter Belegsammlung.“
„…Das Audit berücksichtigte Kontrollen während der gesamten Entwicklungs-, Bau- und Installationsphase, Kundenfeedback zur Leistung während des Betriebs, Nachweise zum Auftreten von Störungen, Aussagen zur Produktwirksamkeit sowie die laufende Verbesserung und Weiterentwicklung des Produkts.“

Produktvorstellung: Deafgard Brandschutzalarm für schwerhörige und taube Menschen

Taube und schwerhörige Menschen haben keine Möglichkeit akustische Brand- und Rauchmelderwarnungen zu hören. Daher sind diese Menschen im Brandfall besonders gefährdet.

Eine Lösung bietet der Deafgard Brandschutzalarm für taube und schwerhörige Menschen.
Bei akustischer Alarmierung eines normalen Rauchmelders „hört“ der Deafgard das Signal und gibt dieses mithilfe eines starken Lichtsignals sowie eines Vibrationssignals an den Benutzer weiter.
Das Lichtsignal wird mittels einer starken LED-Warnleuchte ausgesendet, während das Vibrationssignal anhand von einem Vibrationskissen weitergegeben wird. Nachts kann dieses einfach unter das Kopfkissen gelegt werden um den Benutzer im Brandfall zu wecken.

Da der Deafgard Brandschutzalarm batteriebetrieben ist, gibt es keine lästigen Stromkabel und das Gerät kann einfach im Haus herumgetragen werden. Diese Eigenschaft macht das Gerät perfekt für Reisen sowie für den Einsatz in Hotels.

Ein besonderer Vorteil ist ausserdem die integrierte, verstellbare Weckfunktion welche den Benutzer nach Einstellung der Weckzeit mithilfe des Vibrationskissens weckt.

Der Deafgard Brandschutzalarm muss nicht installiert werden und verfügt über eine ausfallsichere duale Batterieversorgung.

Auf unserer Webseite können Sie weitere Informationen finden und den Deafgard Brandschutzalarm für taube und schwerhörige Menschen bestellen.
Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne unter 01801 723311 und service@safelincs.de zur Verfügung.

Rauchmelderpflicht für private Wohnräume in Deutschland

In den letzten Jahren wurde die deutsche Bevölkerung immer mehr auf die bedeutende Wichtigkeit von Rauchmeldern aufmerksam gemacht. Rauchmelder können vor allem im Schlaf rechtzeitig vor einem Brand warnen und dadurch viele Leben retten. Aus diesem Grund besteht in den meisten Bundesländern heutzutage die gesetzliche Rauchmelderpflicht.

Die Rauchmelderpflicht basiert  auf der DIN 14676:2006-08. Diese schreibt klar vor, wo und wie Rauchmelder eingebaut werden müssen. Desweiteren informiert diese über die Art des zu verwendenden Rauchmelders und dessen Wartung. Die Norm gilt für private Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung wie z.B. Pensionen mit weniger als 12 Gastbetten, Hütten, Gartenlauben, Freizeitunterkünfte und Containerräume.

Aktuell besteht Rauchmelderpflicht in den folgenden Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
In Berlin, Brandenburg und Sachsen hingegen existiert noch keine Rauchmelderpflicht.

Zur Installation dürfen nur Rauchmelder verwendet werden, die der Din EN 14604 entsprechen.

In privaten Wohnräumen mit weniger als 60qm muss mindestens ein Rauchmelder angebracht werden. Bei größeren Wohnflächen sind weitere Rauchmelder erforderlich.

Die Rauchmelder sollten besonders in Fluren, Schlafbereichen und Kinderzimmern installiert werden. Bei offenen Verbindungen von mehreren Geschossen muss mindestens ein Rauchmelder auf der obersten Ebene angebracht werden.  Empfohlen wird, einen Rauchmelder in jedem Raum Ihres Hauses zu integrieren. Ausgenommen sind Küche und Badezimmer, da der hohe Feuchtigkeitsgrad in der Luft bzw. die beim Kochen entstehenden Dämpfe Fehlalarme auslösen können. Für die Küche wird daher die Anbringung eines Hitzemelders empfohlen, der auf plötzliches Ansteigen der Temperatur reagiert.

Bei der Installation muss der Melder mittig an der Zimmerdecke, mit mindestens 50cm Entfernung zur Wand befestigt werden.

Auch die Pflege und Wartung der Rauchmelder ist genau vorgeschrieben. Der Rauchmelder darf nicht überstrichen oder verdeckt werden und muss bei Renovierungsarbeiten schützend abgedeckt oder kurzzeitig von der Decke genommen werden.
Eine jährliche Funktionskontrolle des Rauchmelders ist Pflicht. Dazu gehört eine Sichtprüfung des Melders auf eine freie Raucheintrittsöffnung und auf eventuelle Defekte sowie eine Prüfung des Alarmes mit der Prüftaste.
Ebenfalls einmal pro Jahr sollte die Batterie gewechselt werden, es sei denn es handelt sich um einen Rauchmelder mit Langzeitbatterie. In dem Fall sind die Herstellerangaben und spätestens das „Batterie leer“ Signal des Rauchmelders zu beachten.

In Deutschland sind heute viele verschiedene Rauchmelder erhältlich. Ein kleiner Haushalt sollte mit einem batteriebetriebenen Rauchmelder gut ausgerüstet sein. Wer die Batterie nicht jedes Jahr wechseln möchte besorgt sich einen Rauchmelder mit Langzeitbatterie.
Entscheiden Sie sich jedoch für einen 230V Rauchmelder der an Ihr Festnetz angeschlossen wird, muss dieser über eine Notstromversorgung wie z.B. eine Batterie oder einen Akkumulator verfügen. Der Akkumulator muss spätestens alle 4 Jahre ausgetauscht werden. Bei der jährlichen Prüfung des 230V Rauchmelders muss dieser sowohl angeschlossen an das Stromnetz als auch nur mit vorhandendem Notstrom geprüft werden.

Je nach Anforderung sind auch vernetzungsfähige Rauchmelder erhältlich. Wenn die Warnung an einer zentralen Stelle vorgenommen werden muss, sollte eine Gefahrenmeldeanlage nach DIN V VDE 0826-1 verwendet werden.

Natürlich stehen wir von Safelincs Ihnen gerne mit Rat und Tat bei der Auswahl eines Rauchmelders zur Seite. Wenden Sie sich bei Fragen einfach an unsere freundliche Kundenberatung 01801 723311 oder emailen Sie uns an service@safelincs.de