Brandschutz auf Baustellen

Erst kürzlich wurden wir durch den schrecklichen Brand des Grenfell Turms in London, Groß-Britannien daran erinnert, wie wichtig es ist, sich auf einen eventuellen Brandfall vorzubereiten.

Ein Feuer kann überall dort auftreten, wo brennbare Materialien, Gase und Flüssigkeiten vorhanden sind. In allen Gebäuden und Verkehrsmitteln sollte daher Brandschutzprodukte wie Feuerlöscher und Rauchmelder vorhanden sein. Allerdings dürfen auch zeitlich begrenzte Konstruktionen wie Baustellen, Zelte, Campingplätze, Märkte usw. nicht vergessen werden. Normale Feuermelder können hier aufgrund von Staub, Wasser und Schmutz nicht verwendet werden. Wir bieten daher für diese Situationen einen sogenannter Evacuator Tough Guard an. Dieses Gerät hat ein nach IP65* wettergeschütztes Gehäuse, das schwierigen Wetterkonditionen und Schock standhalten kann. Im Notfall lässt das Gerät einen sehr lauten 118dB Alarm ertönen und gibt mithilfe des eingeschweißten Xenon Warnlichts auch eine visuelle Warnung weiter. Das Gerät ist batteriebetrieben und tragbar. Mit einer Funkreichweite von über 1000m und der Möglichkeit bis zu 256 Einheiten miteinander zu verbinden, ist eine großflächige Abdeckung der Baustelle möglich.

Zur Beratung steht Ihnen natürlich unser freundliches Team zur Verfügung. Rufen Sie uns an unter 01801 723311 oder senden Sie uns eine Email an service@safelincs.de

*IP65: “IP” steht für “Ingress Protection” . Dieser Standard folgt dem Internationalen Standard EN 60529 (IEC 60509:1989) und definiert wie effektiv ein Gerät gegen Außeneinflüsse wie Schmutz versiegelt ist. “65” bietet dabei komplette Schutz vor Staub sowie Schutz vor Niedrigdruck-Flüssigkeitsstrahlen.

Evakuierungsstühle im Fokus

Evakuierungsstühle werden verstärkt bei der Evakuiering von gehbehinderten Personen bei Notfällen wie Bränden eingesetzt.

Aber was ist eigentlich ein Evakuierungsstuhl?

Wir alle kennen die Hinweisschilder in einem Aufzug, die besagen „Bitte nicht im Brandfall benutzen“. Im Notfall muß also das Treppenhaus verwendet werden, damit niemand im Aufzug stecken bleibt.
Aber was geschieht mit Menschen, denen das Treppen auf- oder absteigen Mühe bereitet oder mit Menschen die eine Treppe überhaupt nicht bewältigen können? Wie kommt man zum Beispiel als Rollstuhlfahrer die Stufen herunter? Um diesem Problem eine sinnvolle Lösung zu bieten, gibt es Evakuierungsstühle. Der Mensch, der Schwierigkeiten mit dem Treppenabstieg hat, sitzt in dem ausklappbaren Evakuierungsstuhl, während ein Helfer den Stuhl vorsichtig die Treppe herunterschiebt und den Menschen in Sicherheit bringt.

Evakuierungsstühle sind also in allen Gebäuden sinnvoll, die mehrere Stockwerke haben und in denen sich Menschen oder Mitarbeiter befinden könnten, die Gehschwierigkeiten haben könnten.

Was muss neben der Installation eines Evakuierungsstuhles noch beachtet werden?

Zur sicheren Anwendung eines Evakuierungsstuhls sollten sich in dem Gebäude Mitarbeiter befinden, die sich in der Anwendung des Stuhles verstehen. Daher bieten wir ein Benutzertraining für bis zu vier Personen an oder bilden eine Gruppe von bis zu vier Personen als Ausbilder aus. Die ausgebildeten Personen können dann beliebig vielen Menschen in Ihrem Gebäude das Benutzertraining geben.

Unser Hersteller hat zur weiteren Information ein Trainingsvideo erstellt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser freundliches Team service@safelincs.de

Kohlenmonoxid – Was kann Ich tun?

In der vergangenen Woche wurden die deutschen Medien erneut durch den schrecklichen Tod von 6 Jugendlichen aufgrund von Kohlenmonoxid erschüttert. Die Entgültigkeit des Unfalls rüttelt uns all wach. Fragen wie: „Hätte ich den Ofen angezündet ohne einen Gedanken an Kohlenmonoxid zu verschwenden?“ fahren durch unsere Köpfe und lassen dort ein beunruhigendes und nagendes Gefühl zurück.

Was können wir tun um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden?
Ein erster Schritt ist die Installation von Kohlenmonoxidmeldern, nicht nur im eigenen Zuhause, sondern auch in Garten- oder Skihütten mit Heizmöglichkeit. Besonders wichtig ist es auch, alle Familienmitglieder und Freunde über Kohlenmonoxid (auch CO genannt) aufzuklären. Kinder und Jugendliche sind nicht zu jung, um ebenfalls gewarnt zu werden.
Hier ist eine Vorschlag, wie Kindern das gefährliche Gas kurz und einfach erklärt werden kann:

  1. Kohlenmonoxid ist ein Gas das man nicht sehen, schmecken oder riechen kann.
  2. Kohlenmonoxid kann töten.
  3. Das Gas kann überall auftreten, wo es eine Heizquelle gibt.
  4. In jedem Gebäude mit Heizquelle sollte immer ein Kohlenmonoxidmelder installiert sein. Kinder können Erwachsene fragen, dies zu überprüfen.
  5. Erste Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Atemlosigkeit.
  6. Bei Verdacht auf Kohlenmonoxid im Gebäude sollten alle Menschen sofort an die frische Luft gehen.

Mehr detaillierte Informationen zur Enstehung von Kohlenmonoxid, gefährdete Bereiche und Vorsorge können Sie hier nachlesen.

Kohlenmonoxidmelder können bei Safelincs bestellt werden.

 

Produktvorstellung Dorgard Feststellvorrichtung

DoordardWozu benötigt man eine Feststellvorrichtung für Brandschutztüren?
Brandschutztüren verhindern die Verbreitung eines Feuers und sollten deswegen immer geschlossen bleiben. Allerdings besteht in Gebäuden wie Pflegeheimen, Krankenhäusern und Schulen oft die Notwendigkeit, eine Brandschutztür auf längere Zeit aufzuhalten, um den Zugang zu erleichtern oder die Temperatur zu kontrollieren. Damit die Feuersicherheit trotzdem gewährleistet ist, sollte daher eine Feststellvorrichtung installiert werden die im Alarmfall die Tür automatisch schließt.

Die optimale Lösung
Die Dorgard Feststellvorrichtung ist ein kostengünstiges Gerät, das zum sicheren Offenhalten von Brandschutztüren verwendet wird.
Im Brandfall hört das Feststellgerät den akustischen Alarm und schließt automatisch die Brandschutztür. Dadurch wird die rasche Verbreitung des Feuers verhindert. Die Dorgard Feststellvorrichtung arbeitet in Kombination mit Rauchmeldern oder den Sirenen einer Brandschutzanlage.

Der Dorgard ist batteriebetrieben und kann an schon existierenden Türen angebracht werden. Das Gerät ist daher ideal zur Nachrüstung von Brandschutztüren geeignet. Der Dorgard kann entweder direkt an die Türe geschraubt werden oder bei Stahltüren mithilfe einer Adapterplatte angeklebt werden. Mit geringstem handwerklichem Geschick kann die Dorgard Feststellvorrichtung auch von Laien installiert werden. Jedes Gerät ist alleinstehend und muss nicht mit anderen Produkten verlinkt werden. Wenn die gesetzlich erforderliche Alarmlautstärke von 65dB das Gerät erreicht, wird die Tür automatisch freigegeben. Im Vergleich zu anderen Feststellösungen für Brandschutztüren ist der Dorgard besonders erschwinglich.

Die Dorgard Feststellvorrichtung ist nach EN1155 zertifiziert und kann damit in ganz Europa verwendet werden.

Lloyd’s Register LRQA hat die Dorgard Feststellvorrichtung für uns wie folgt bewertet:
„…Die Nachweise zeigen, daß das Produkt sehr zuverlässig ist. Es ist an einigen Standorten bereits eit 15 Jahren installiert und die meisten Kunden geben Nachbestellungen auf. Es wird äußerst hohe Kundenzufriedenheit nachgewiesen, was die Wirksamkeit nachdrücklich bestätigt. Die Produktentwicklung war nachweislich systematisch und kompetent mit guter Belegsammlung.“
„…Das Audit berücksichtigte Kontrollen während der gesamten Entwicklungs-, Bau- und Installationsphase, Kundenfeedback zur Leistung während des Betriebs, Nachweise zum Auftreten von Störungen, Aussagen zur Produktwirksamkeit sowie die laufende Verbesserung und Weiterentwicklung des Produkts.“

Herzinfarkt – Wie kann ich helfen?

Der Herzinfarkt stellt momentan die Todesursache Nummer 1 in Deutschland dar. Unter den ca. 280.000 Herzinfarkt-Patienten pro Jahr sind in vermehrtem Maße ältere Patienten im Rentenalter zu finden.

Die Überlebenschance eines Betroffenen verringert sich pro verstrichene Minute bis zur Reanimation um 10%. Wenn nach 5 Minuten keine einfachen Maßnahmen durchgeführt wurden, ist das Überleben des Betroffenen unwahrscheinlich. Da der Rettungsdienst meist mehr als 5 Minuten benötigt, ist die aktive Hilfe von beistehenden Menschen in Form der Herzdruckmassage besonders wichtig.

Ein Automatisierter externer Defibrillator (AED) kann die Überlebenschancen des Betroffenen enorm erhöhen. In den Leitlinien zur Reanimation 2015 steht, dass die Defibrillation innerhalb von 3-5 Minuten nach dem Kollaps zu Überlebensraten von 50-70% führen kann.
Daher sollte dieses Gerät besonders in Geschäften, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Organisationen und öffentlichen Plätzen vorhanden sein.

Was tun im Fall eines plötzlichen Herzstillstandes:

  1. Prüfen Sie ob der Betroffene antworten kann oder auf Schulterschütteln reagiert. Besteht keine Atmung oder ist die Atmung unnormal?
  2. Rufen Sie den Notruf (112) an.
  3. Drücken Sie mindestens 100 x pro Minute fest und schnell in die Mitte des Brustkorbes. Sie können dem Patienten dabei nicht wehtun. Hören Sie nicht auf bis Hilfe eintritt und bitten Sie bei Ermüdung um Hilfe. Falls Sie in Mund zu Mund Beatmung trainiert sind, sollte diese nun ausgeführt werden. Dabei sollten nach 30 Herzdruckmassagen jeweils 2 Beatmungen ausgeführt werden.
  4. Ist ein Defibrillator zur Hand, schalten Sie diesen an und folgen den vom Gerät angegebenen Anweisungen. Öffentlich zugängliche Defibrillatoren sind so ausgelegt, dass ein Laie den einfachen Anweisungen folgen kann. Die Geräte sind als automatische und halbautomatische Version erhältlich. Die vollautomatische Version analysiert den Patient nach Anschluss der Elektroden an der Brust und liefert, falls notwendig, einen lebensrettenden Schock. Bei der halbautomatischen Version, wird nach der automatischen Analyse der Schock auf Knopfdruck vom Anwender ausgelöst. Nach Ausführung des Schocks muss weiter die Herzdruckmassage durchgeführt werden bis die Rettungskräfte eintreffen. Auch dazu gibt das Gerät mit einem Metronom Anleitung.

Dank der Initiative „Schüler retten Leben“ wird ab der Jahrgangsstufe 7 schon bald das Thema „Wiederbelebung bei einem plötzlichen Herzstillstand“ in den Unterricht aufgenommen. Wenn mehr Menschen wissen, wie sie im Notfall helfen können, kann in Zukunft die Zahl der Todesfälle durch Herzinfarkt wesentlich reduziert werden.

Quellen:
https://www.einlebenretten.de/
https://www.boehringer-ingelheim.de/produkte/verschreibungspflichtige_medikamente/herzinfarkt.html
https://
www.grc-org.de/leitlinien2015/doc_download/147–leitlinien-kompakt

Studie zur Anwendung von Rettungsleitern in Privathaushalten und Betrieben

keltterfix-testUm unsere Kunden und deren Anwendungsfälle für unsere Rettungsleitern besser zu verstehen kontaktierten wir 25 Privatkunden und 25 Geschäftskunden, die Ende 2015 Rettungsleitern von Safelincs bestellt hatten. Von diesen beantworteten 10 Privatkunden und 10 Geschäftskunden unsere Fragen.
Der Schwerpunkt dieser Umfrage lag dabei in der Anwendung der Rettungsleiter, Rechtslage und Kundenzufriedenheit. Nachfolgend können Sie eine kurze Zusammenfassung der Resultate finden:

Frage 1. Was hat Sie dazu veranlasst eine Rettungsleiter zu bestellen?

Privatkunde:
100% zur persönlichen Sicherheit.
Spezifische Antworten: Wohnung im oberen Stockwerk, die einzige Fluchtmöglichkeit ist eine Treppe, starker Raucher in unterem Stockwerk, altes Haus, Holztreppe.

Geschäftskunde:
Fluchtwege sind nicht ausreichend, es gibt nur einen Rettungsflur, Betrieb legt Wert auf sicheres Arbeitsumfeld, Katastrophe in Schneizelreuth (Feuer brach aus in Herberge, sechs Menschen konnten nicht flüchten und starben), baulich keine andere Alternative möglich.

Frage 2. Wurde das ursprüngliche Problem gelöst?

Privatkunde:
90% sagten ja, ein Kunde musste Leiterhaken modifizieren, ein Kunde konnte Leiter noch nicht anbringen wegen Stahlplatten in den Wänden.

Geschäftskunde:
90% sagten ja, ein Kunde konnte die Leiter nicht verwenden, da diese nicht den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entsprach.
Anmerkung: Tragbare Rettungsleitern sind nicht automatisch als zweiter Rettungsweg zugelassen.

Frage 3. Mussten Sie bestimmten legalen Anforderungen entsprechen?

Privatkunde:
Nein

Geschäftskunde:
30% haben „Nein“ geantwortet, da Leiter auf freiwilliger Basis bestellt wurde.
60% antworteten, daß sie deutschen Sicherheitsrichtlinien folgen mußten.
Für einen Kunden war die Installation eines zweiten Rettungsweges nicht möglich, unsere Rettungsleiter hat daher eine gute Lösung angeboten.

Frage 4. Wo ist die Rettungsleiter installiert?

Privatkunde:
40% im Schlafzimmer
20% unterm Dach
Rest im Wohnzimmer, Arbeitszimmer, neben Balkon

Geschäftskunde:
40% im Büro
20% in Schlafräumen
1 Leiter im Flur
1 Kundin weiß es nicht
1 Leiter noch im Karton
1 Leiter am Fenster

Safelincs sendet Hilfsgüter zu Ebola Regionen

Ende letzten Jahres schrieb die Abteilung für Internationale Hilfe der englischen Regierung („Department Of International Aid“) Sicherheitsausrüstungen für einen Versand nach Westafrika aus, um in den vom Ebola-Virus betroffenen Gegenden Hilfestellung zu leisten. Großbritannien errichtete zu diesem Zeitpunkt mehrere Behandlungszentren in den betroffenen Gebieten. Safelincs gewann die Ausschreibung und lieferte die Ware in Rekordzeit an einen britischen Milltärflughafen zur Weiterleitung nach Westafrika. Die Sendung umfasste große mengen Defibrillatoren, Feuerlöscher, Feueralarme, Megaphone und Rauchmelder. Die Hilfsgüter wurden seitdem in den neu erstellten Gesundheitszentren installiert.
Der Geschäftsleiter von Safelincs, Herr Dewick-Eisele kommentierte:
“Wir sind froh von England aus Afrika beistehen zu können. Unsere Angestellten haben sehr hart daran gearbeitet, dass alle Hilfsgüter mit den notwendigen Dokumenten rechtzeitig und allen Anforderungen entsprechend geliefert werden konnten.”
Der Ausbruch des Ebola Virus hat hauptsächlich die drei westafrikanischen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ca. 21000 Erkrankungen und 8400 Todesfälle gemeldet. Die internationale Hilfeleistungen der letzten Monate konnten glücklicherweise die Verbreitung der Erkrankung wesentlich einschränken.

Advent, Advent ein Lichtlein brennt…

So beginnt der bekannte Kinderreim für die Adventszeit. In Vorfreude auf Weihnachten dekorieren wir unseren Adventskranz mit Kerzen und anderen Kleinigkeiten. Ist die vierwöchige Wartezeit endlich rum, wird der Tannenbaum aufgestellt und mit Christbaumkugeln, Lametta und Lichtern geschmückt.

Leider ereignen sich in der Advents- und Weihnachtszeit auch zahlreiche Brände welche in den meisten Fällen durch den leichtsinnigen Umgang mit Wachskerzen entstehen. Um die Weihnachtsfreude nicht zu trüben, ist es daher wichtig einige Sicherheitsmaßnahmen zu beachten:

Brennende Kerzen sollten NIEMALS unbeaufsichtigt stehen gelassen werden. Innerhalb von einem Moment kann eine harmlos ausschauende Kerze ein Tischtuch in Brand setzen. Ganz wichtig ist auch die Positionierung der Kerzen außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern. Eine flickernde Flamme ist faszinierend und lädt kleine Hände zum Anfassen ein.

Stellen Sie Ihren Adventskranz auf eine feuerbeständige Unterlage wie Blech oder Porzellan und halten Sie den Kranz fern von brennbaren Gegenständen.

Die Verwendung von Wachskerzen an Weihnachtsbäumen wird generell von der Feuerwehr abgeraten. Stattdessen werden elektrischen Kerzen oder Lichterketten mit VDE Kennzeichnung empfohlen. Wenn Sie allerdings trotzdem nicht auf Wachskerzen verzichten möchten, halten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitsmaßnahmen ein:

  • Den Weihnachtsbaum so aufstellen, dass dieser nicht umkippen kann.
  • Der Baum sollte im sicheren Abstand zu anderen brennbaren Gegenständen wie Vorhänge, Gardinen, Teppiche und Möbel aufgestellt werden.
  • Vergessen Sie nicht einen echten Weihnachtsbaum regelmäßig zu gießen um das Austrocknen zu verhindern. Entfernen Sie trockenen Äste und Zweige täglich da diese explosionsartig verbrennen können.
  • Verwenden Sie nur nicht-tropfende Kerzen.
  • Bringen Sie die Kerzen sicher und gerade nach oben stehend an.
  • Achten Sie darauf die Kerzen so anzubringen, dass genügende Seiten- und Höhenabstand zu Zweigen und Baumdekorationen besteht.
  • Beim Anzünden der Kerzen müssen Sie unbedingt oben an der Spitze anfangen und sich langsam nach unten arbeiten. Seien Sie hierbei besonders vorsichtig und setzen nicht Ihre eigenen Kleider in Brand. Wenn Sie die Kerzen löschen, muss die umgekehrte Reihenfolge beachtet werden. D.h. Sie beginnen damit die untersten Kerzen zu löschen und arbeiten sich langsam nach oben.
  • Tragen Sie beim Anzünden keine „wehenden“ Kleider und halten Sie beim Vorbeigehen stets einen Sicherheitsabstand ein.
  • Halten Sie stets einen kleinen Feuerlöscher, einen gefüllten Wassereimer mit einem alten Scheuerlappen, eine Gießkanne oder eine Blumenspritze bereit

Im Falle eines Brandes:
Kleine Entstehungbrände selbst löschen. Kann der Entstehungsbrand nicht beim allerersten Versuch gelöscht werden:

Raum verlassen, Türen schließen und die Feuerwehr (112) alarmieren. Verlassen Sie und alle Einwohner das Gebäude, bis die Feuerwehr den Brand gelöscht hat.

 

Referenz: http://www.vgem-wethautal.de/media/heimatspiegel/2009/wethautal_nichtamtl_24.pdf

Dorgard Feststellvorrichtung – eine sichere Lösung für Brandschutztüren

Dorgard Fire Door RetainerBrandschutztüren sind in öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern eine wichtige Notwendigkeit. Im Brandfall kann die geschlossene Tür die Ausbreitung des Feuers und die Verqualmung von Treppenhäusern verhindern und so den anwesenden Menschen wertvolle Zeit zur Evakuierung geben.
Oft befinden sich Brandschutztüren in Gängen die regelmäßig benutzt werden. Dies bedeutet, daß die Tür nach Möglichkeit nicht permanent geschlossen sein sollte und deshalb auf eine sichere Art und Weise aufgehalten werden muss. Allerdings dürfen Brandschutztüren dazu niemals verkeilt, verstellt oder festgebunden werden. Stattdessen müssen Feststellvorrichtungen installiert werden welche die Tür aufhalten und im Brandfall automatisch verschließen.
Eines der günstigsten und einfachsten Geräte ist die Dorgard Feststellvorrichtung für Brandschutztüren. Diese Feststellvorrichung ist batteriebetrieben und somit kabellos. Das Gerät ‘hört’ die Sirene einer Brandmeldeanlage oder Rauchmelder und löst dann die Feststellvorrichtung aus und läßt die Türe schließen. Mithilfe der Anleitung kann sie einfach und schnell an schon vorhandenen Brandschutztüren angebracht werden.
Der Dorgard besitzt einen Gummifuß, welcher gegen den Fußboden gepresst wird und dadurch die Brandschutztür aufhält. Im Gegensatz zu teuren magnetischen Feststellvorrichtungen kann der Dorgard daher eine Brandschutztür in verschiedenen Positionen aufhalten.

Die Dorgard Feststellvorrichtung ist nach EN1155 zertifiziert und damit in ganz Europa zugelassen.
Falls erwünscht kann der Dorgard so programmiert werden, dass dieser jeden Abend zur gleichen Zeit automatisch die Tür freigibt und schließt. Denn eine geschlossene Brandschutztür ist eine sichere Brandschutztür.

Kohlenmonoxid – Wie ich mich schützen kann

Der schon eingezogene Herbst und bevorstehende Winter bedeuten, dass wir wieder anfangen unsere Heizungen und Öfen anzustellen. Vor allem ein Holz- oder Gasofen kann an einem kalten Abend sehr gemütlich sein, dabei dürfen wir aber nicht vergessen unsere Hitzequellen zu überprüfen um die Entstehung und Ausbreitung des tödlichen Kohlenmonoxid Gases zu verhindern.

Die Entstehung von Kohlenmonoxid (chemische Abkürzung CO)

Kohlenmonoxid entsteht durch mangelnde Sauerstoffzufuhr in einem Verbrennungsprozess. Fehlerhaft eingebaute Öfen, Kamine oder Gasheizungen, die dann vielleicht auch noch beschädigt sind, schlecht repariert wurden oder nicht gewartet werden, stellen eine besonders große Gefahrenquelle dar.

In Deutschland kamen in den letzten Jahren zahlreiche Kohlenmonoxidunfälle vor. Das statistische Bundesamt gibt an, dass im Jahr 2010 481 Menschen in Deutschland an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sind (teilweise wurden hierbei jedoch auch Tote nach Bränden mitgezählt).

Wie Sie sich vor Kohlenmonoxidvergiftung schützen können.

Lassen Sie Ihre Wärmequellen wie Boiler, Gasherde und Kamine durch eine qualifizierte Fachkraft regelmäßig warten. Ihre Gastherme sollte zusätzlich zur Wartung regelmäßig auf korrekte Funktion überprüft werden. Der Spätsommer, vor dem ersten Einschalten der Heizung ist ein idealer Zeitpunkt für die Überprüfung Ihrer Geräte.

Lassen Sie Ihre Schornsteine regelmäßig reinigen und prüfen: Kaminruß, Ablagerungen, Vogelnester, Sturmschäden und undichte Schornsteine sind nur ein paar der Ursachen die entweder den Abzug blockieren oder zur Ansammlung von CO führen können. Der fachgerechte Einbau von Kaminöfen ist von großer Bedeutung um einen guten Abzug zu gewährleisten.

Wenn Sie einen Kaminofen besitzen ist es wichtig diesen fachgerecht zu bedienen, damit kein mangelnder Abzug entsteht. Vor allem am Ende eines Feuers, wenn das Feuer nur noch leicht glüht, wird viel Kohlenmonoxid erzeugt und gleichzeitig ist der Zug des Kamines am niedrigsten. Es besteht dann die Gefahr, daß kühler Rauch und Kohlenmonoxid in die Wohnung eindringen.

Überprüfen Sie bei Verwendung von Gasthermen im Badezimmer regelmäßig die Brennersteuerung da diese z.B. durch Haarspray verkleben kann.

Besorgen Sie sich einen Kohlenmonoxidmelder und installieren diesen nach Herstellerangaben. Ein Kohlenmonoxidmelder misst den CO Gehalt in der Luft und warnt Sie rechtzeitig vor dem für uns geruchlosen, farblosen, geschmacklosen und hochgiftigen Gas. Der Kohlenmonoxidmelder sollte nach DIN EN 50291-1 geprüft sein.

Wichtig ist auch die regelmäßige Prüfung Ihres CO Melders. Es ist viel zu einfach die Gegenwart dieses kleinen, aber lebensrettenden Gerätes im Alltag zu vergessen. Schreiben Sie sich daher eine Notiz in Ihren Kalender oder Ihr Handy. Drücken Sie die Test-Taste um einen Selbsttest des Alarmes durchzuführen. Die Batterien sollten einmal im Jahr oder bei Batteriewarnsignal gewechselt werden.

In den letzten paar Jahren gab es in Deutschland viele tödliche Unfälle aufgrund von Kohlenmonoxidvergiftung. Viele dieser Vorfälle hätten durch bessere Informationen über das Gas verhindert werden können. Informieren Sie daher Ihre Familie und Freunde über die Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung und über vorbeugende Maßnahmen. Ein Kohlenmonoxidmelder ist nicht teuer und kann ein einfaches aber lebensrettendes Weihnachtsgeschenk darstellen.
Informieren Sie auch Ihre Nachbarn. Bedenken Sie, dass Kohlenmonoxid  auch durch Wände kriechen kann.

Merken Sie sich außerdem für die nächste Grillsaison: Kohlen- oder Gasgrills sollten NIEMALS auf einseitig oder mehrseitig geschlossenen Balkonen oder vor Fenstern betrieben werden. Und selbst ein nachglimmender Holzkohlengrill in der Wohnung ist lebensgefährlich!

Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung:

Bei Kohlenmonoxidvergiftung treten grippeähnliche Symptome auf. Oft beschwert sich die betroffene Person über eine oder mehrere der folgenden Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Atemlosigkeit

Im schlimmsten Fall führt eine Vergiftung zu plötzlichem Zusammenbruch, Ohnmacht und Tod.

Wenn mehr als eine Person in Ihrem Haushalt grippeähnliche Symptome aufweisen ist es wichtig, Kohlenmonoxid im Hinterkopf zu behalten. Bedenken Sie auch folgende Anzeichen:

  • Sie fühlen die oben genannten Symptome immer, wenn sie sich im Gebäude befinden.
  • Wenn Sie das Gebäude verlassen verschwinden die Symptome, kehren aber zurück wenn Sie wieder zurück kommen.

Bei Verdacht auf CO Vergiftung muss schnellstens gehandelt werden. Warnen Sie Ihre direkten Nachbarn falls Sie in einem Reihenhaus oder einer Wohnung wohnen. Evakuieren Sie alle Hausbewohner an die frische Luft. Rufen Sie den Notruf 112 und schildern Sie Ihre Symptome mit dem Hinweis auf eine mögliche Kohlenmonoxidvergiftung.
Warten Sie auf die Feuerwehr und den Rettungsdienst und weisen diese ein. Führen Sie keine eigenen Rettungsversuche durch! Schon wenige Atemzüge des Gases können bei hoher Konzentration tödlich sein.