Wie vermeide ich Schornsteinbrände? – Feuersicherheit im Herbst

Der Sommer ist nun endgültig vorüber und mit dem Beginn der niedrigeren Temperaturen sehnen wir uns nach einem gemütlichen Kaminfeuer.
Bevor unsere Kamine angezündet werden, ist es allerdings wichtig, den Schornstein von einem Schornsteinfeger kontrollieren zu lassen.
Dieser könnte nicht nur mit Laub, Vogelnestern etc. verstopft sein, sondern auch angesetzten Ruß beinhalten. Ein verstopfter Schornstein kann eine CO- oder Rauchvergiftung verursachen, während eine Ansammlung von Hart- oder Glanzruß zu einem Schornsteinfeuer (Rußfeuer) führen kann.

Zur Vorbeugung empfehlen wir die regelmäßige Wartung und Reinigung Ihres Schornsteins.
Verwenden Sie nur Brennholz, dass richtig ausgetrocknet ist und einen Feuchtigkeitgehalt von max. 20% hat. Bei der Verwendung von feuchtem Brennholz bildet sich Kondensat, welches sich als Schmierruß im Schornstein absetzen kann. Im feuchten Zustand kann der Schornsteinfeger das Schmierruß nicht entfernen. Dieses muss fachmännisch ausgebrannt und abgeschlagen werden.
Bei ansteigender Temperatur (wie z.B. ein heißer Sommer oder das Anzünden des Kamins) verdunstet die Flüssigkeit und bildet Hartruß oder Glanzruß. Dieses kann sich entzünden und einen Schornsteinbrand bilden.

Bei Verwendung des Kamins sollte eine ausreichende Sauerstoffzuführung vorhanden sein, um eine unvollständige Verbrennung und Gasbildung zu vermeiden. Desweiteren sollten genügend CO-Melder und Rauchmelder im Haus vorhanden sein.
Legen Sie nicht zuviel Holz auf und lagern Sie dieses nicht direkt neben der Feuerstelle. Beachten Sie die Bedienungsanleitung und verbrennen Sie nur für Ihren Kamin zugelassene Brennstoffe.

Im Fall eines Schornsteinbrands löschen Sie auf keinen Fall mit Wasser. Aufgrund der hohen Temperaturen, bildet sich Wasserdampf, der zu einem Druckaufbau im Schornstein führen würde.
Rufen Sie die Feuerwehr (Notruf 112) und verschließen Sie die Türen und die Luftzuführung zum Kamin.
Entfernen Sie jegliche brennbare Gegenstände aus der Nähe des Kamins.
Verständigen Sie den Schornsteinfeger und, falls vorhanden, halten Sie den Feuerlöscher bereit.

Die Feuerwehr wird das Feuer kontrolliert ausbrennen lassen.

Lassen Sie nach einem Schornsteinbrand unbedingt Ihren Schornstein auf Schäden überprüfen bevor Sie den Kamin wieder verwenden.

Quellen:
https://www.feuerwehr-grossheide.de/b%C3%BCrgerinfos/schornsteinbrand/
http://www.chimneyfiresafetyweek.co.uk/tips-and-advice/

Vorstellung unserer Gel-Löscher

Im vergangenen Monat haben wir eine Auswahl an Gel-Löschern in unser Sortiment aufgenommen.


In diesem Blog beschreiben wir die Gel-Löscher, wo diese eingesetzt werden und warum sie besonders gut bei Problembränden eingesetzt werden können.

Gel-Löscher sind, wie im Namen angedeutet, mit einem kühlenden Hochleistungsgel gefüllt.
Sie sind besonders für den Einsatz in der Kunststoffverarbeitenden Industrie, in Recyclingbetrieben, in Deponien und für die Lagerung und den Transport von Lithium-Ionen-Akkus geeignet.*

Im Einsatz wird das kühlende Gel auf den Brandherd gesprüht. Dort bildet es eine luftundurchlässige Schicht, welche den Brandherd erstickt und eine erneute Erweckung des Brandes verhindert.

Selbst auf schwierigen Oberflächen (z.B. glatte oder rutschige Oberflächen) bleibt das Gel haften und bietet daher eine effektive Lösung für komplizierte Brände.

Im Gegensatz zu den anderen bekannten Löschmethoden (wie Pulverlöscher oder Schaumlöscher) trocknet das Löschgel nahezu rückstandsfrei.
Desweiteren kann das Löschgel präventiv auf Objekte gesprüht werden. Mit dem Gel behandelte Objekte lassen sich so gut wie nicht entzünden.

Unser Gel-Löscher werden von Jockel in Deutschland produziert. Wir bieten 6l, 9l und 50l Löschgeräte an.
Bei Fragen zu unseren Gel-Löschern können Sie uns natürlich direkt per Email  unter service@safelincs.de oder per Telefon unter 01801 723311 kontaktieren.

*Lithium-Ionen-Akkus werden weitläufig in elektronischen Geräten und besonders auch in der E-Mobilität zum Antrieb von Elektrofahrzeugen, Hybridfahrzeugen, Straßenbahnen, Elektrorollstühlen etc. verwendet.

Typische Fragen und Antworten zu unserer Rettungsleitern

Mein Fensterrahmen ist höher als 3cm. Kann ich trotzdem eine Ihrer freisitzenden Rettungsleitern verwenden?
Da freihängende Rettungsleitern die Innen- und Außenwand des Fensters zum sicheren Halt benötigen, ist die Anwendung an einem Fensterrahmen, der höher als 3cm ist, nicht zu raten. Die Rettungsleiter würde, ähnlich wie eine Wippe, nicht fest aufsitzen und könnte beim Abstieg verrutschen. Wir empfehlen stattdessen, die Kletterfix Rettungsleiter oder die EasyScape Rettungsleiter zu verwenden, da diese mithilfe eines Wandankers oder mit Ringschrauben gesichert werden und dadurch unabhängig von Ihrer Mauerstärke und Fensterrahmen zu gebrauchen sind.

Kann ich meine Rettungsleiter ausprobieren?
Wir empfehlen, den Rettungsweg mit Ihrer Familie zu üben. Unsere Rettungsleitern können, mit Ausnahme der Kidde Rettungsleiter, alle zur Übung entfaltet werden. Die Kidde Rettungsleiter kann zum Ausprobieren über das Fensterbrett gehängt werden, ist allerdings nur einmal entfaltbar. Folgen Sie bei Übungen den in der Gebrauchsanleitung gegebenen Anweisungen.

Wie unterscheidet sich die Saffold Rettungsleiter von den anderen Rettungsleitern in Ihrem Angebot?
Die Saffold Rettungsleiter wird, im Gegensatz zu anderen Rettungsleitern aus unserem Sortiment, permanent an der Außenseite Ihres Hauses befestigt. Im zusammengefaltete Zustand ist die Saffold Leiter so unauffällig wie eine Regenrinne und kann im Notfall sehr einfach entfaltet werden.
Unsere anderen Rettungsleitern sind beweglich und können beim Abstieg etwas schwingen. Die Saffold Leiter hingegen ist dank permanenter Anbringung starr und daher besonders für Kinder und ältere Menschen einfacher zu gebrauchen.
Mehrere Längen der Saffold Leiter können miteinander verbunden werden, um Leiterlängen von bis zu 10m zu erstellen.

Können unsere freihängenden Rettungsleitern als zweiter Rettungsweg verwendet werden?
Die für den zweiten Rettungsweg zuständige Norm DIN 14094 besagt, dass eine als zweiter Rettungsweg zugelassene Rettungsleiter fest installiert werden muss und ab 5m Länge einen Rückenschutz erfordert. Unsere Rettungsleitern sind daher nur zum Privatgebrauch gedacht und können  nicht als registrierter zweiter Rettungsweg verwendet werden.

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten haben, wenden Sie sich bitte an unser freundliches Team auf 01801 723311

Der sichere Umgang mit Fackeln

Mit der Ankunft des tristen Novembers liegt auf der Plusseite schon bald wieder das alljährliche St. Martins Fest vor uns. In Dörfern und Städten freuen sich Jung und Alt schon auf den St. Martinsumzug, Zuckerbrezeln, Martinsgänse und Lagerfeuer.

Manche Martinsumzug-Veranstaltungen erlauben den Jugendlichen unter Anwesenheit der Feuerwehr Fackeln zu tragen. Dies ist natürlich viel spannender als die klassische Laterne, allerdings müssen bei der Anwendung Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, um einen Unfall mit den offenen Flammen zu vermeiden. Im Vorhinein sollte der verantwortliche Erwachsene die Jugendlichen deutlich über die Gefahren des offenen Feuers informieren.

Hier sind einige wichtige zu beachtende Punkte:

Beaufsichtigender Erwachsener:
Bleiben Sie bei Ihrem Kind/Jugendlichen.
Tragen Sie einen Rucksack mit Löschdecke, Handy und einer Wasserflasche.
Tragen Sie solide Schuhe mit fester Sohle.

Wetter:
Bei starkem Wind oder Regen ist der Verwendung von Fackeln auf jeden Fall abzuraten.

Kleidung und Haare:
Es ist ratsam beim Tragen der Fackel feuersichere Arbeitshandschuhe anzuziehen.
Lange Haare sollten zusammengebunden werden, damit diese nicht in die Flamme geweht werden können.
Leicht brennbare Kleidung und Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln und Fransen sollten vermieden werden.
Solide Schuhe mit fester Sohle und Griff werden empfohlen.

Fackelträger:
Die Fackel tragend Person muss ruhig und sicher gehen können und sollte abrupte Bewegungen vermeiden. Der Jugendliche muss genug Kraft haben, die Fackel über längere Zeit hochzuhalten.

Auslöschen:
Löschen Sie nach der Wanderung die Fackeln mithilfe von Wasser, Sand oder einer Löschdecke vollständig aus.

Brandfall:
Kleine Brände können eventuell mit stabilen Schuhen ausgetreten werden. Ist eine Löschdecke vorhanden, werfen Sie diese über das Feuer um die Flamme zu ersticken.
Gerät der Brand außer Hand, sollte so schnell wie möglich die Feuerwehr unter der Nummer 112 verständigt werden.

 

Quelle: https://www.tuev-nord-group.com/de/newsroom/aktuelle-pressemeldungen/details/article/sicheres-wandern-mit-fackeln-1/

Brandschutz auf Baustellen

Erst kürzlich wurden wir durch den schrecklichen Brand des Grenfell Turms in London, Groß-Britannien daran erinnert, wie wichtig es ist, sich auf einen eventuellen Brandfall vorzubereiten.

Ein Feuer kann überall dort auftreten, wo brennbare Materialien, Gase und Flüssigkeiten vorhanden sind. In allen Gebäuden und Verkehrsmitteln sollte daher Brandschutzprodukte wie Feuerlöscher und Rauchmelder vorhanden sein. Allerdings dürfen auch zeitlich begrenzte Konstruktionen wie Baustellen, Zelte, Campingplätze, Märkte usw. nicht vergessen werden. Normale Feuermelder können hier aufgrund von Staub, Wasser und Schmutz nicht verwendet werden. Wir bieten daher für diese Situationen einen sogenannter Evacuator Tough Guard an. Dieses Gerät hat ein nach IP65* wettergeschütztes Gehäuse, das schwierigen Wetterkonditionen und Schock standhalten kann. Im Notfall lässt das Gerät einen sehr lauten 118dB Alarm ertönen und gibt mithilfe des eingeschweißten Xenon Warnlichts auch eine visuelle Warnung weiter. Das Gerät ist batteriebetrieben und tragbar. Mit einer Funkreichweite von über 1000m und der Möglichkeit bis zu 256 Einheiten miteinander zu verbinden, ist eine großflächige Abdeckung der Baustelle möglich.

Zur Beratung steht Ihnen natürlich unser freundliches Team zur Verfügung. Rufen Sie uns an unter 01801 723311 oder senden Sie uns eine Email an service@safelincs.de

*IP65: “IP” steht für “Ingress Protection” . Dieser Standard folgt dem Internationalen Standard EN 60529 (IEC 60509:1989) und definiert wie effektiv ein Gerät gegen Außeneinflüsse wie Schmutz versiegelt ist. “65” bietet dabei komplette Schutz vor Staub sowie Schutz vor Niedrigdruck-Flüssigkeitsstrahlen.

Evakuierungsstühle im Fokus

Evakuierungsstühle werden verstärkt bei der Evakuiering von gehbehinderten Personen bei Notfällen wie Bränden eingesetzt.

Aber was ist eigentlich ein Evakuierungsstuhl?

Wir alle kennen die Hinweisschilder in einem Aufzug, die besagen „Bitte nicht im Brandfall benutzen“. Im Notfall muß also das Treppenhaus verwendet werden, damit niemand im Aufzug stecken bleibt.
Aber was geschieht mit Menschen, denen das Treppen auf- oder absteigen Mühe bereitet oder mit Menschen die eine Treppe überhaupt nicht bewältigen können? Wie kommt man zum Beispiel als Rollstuhlfahrer die Stufen herunter? Um diesem Problem eine sinnvolle Lösung zu bieten, gibt es Evakuierungsstühle. Der Mensch, der Schwierigkeiten mit dem Treppenabstieg hat, sitzt in dem ausklappbaren Evakuierungsstuhl, während ein Helfer den Stuhl vorsichtig die Treppe herunterschiebt und den Menschen in Sicherheit bringt.

Evakuierungsstühle sind also in allen Gebäuden sinnvoll, die mehrere Stockwerke haben und in denen sich Menschen oder Mitarbeiter befinden könnten, die Gehschwierigkeiten haben könnten.

Was muss neben der Installation eines Evakuierungsstuhles noch beachtet werden?

Zur sicheren Anwendung eines Evakuierungsstuhls sollten sich in dem Gebäude Mitarbeiter befinden, die sich in der Anwendung des Stuhles verstehen. Daher bieten wir ein Benutzertraining für bis zu vier Personen an oder bilden eine Gruppe von bis zu vier Personen als Ausbilder aus. Die ausgebildeten Personen können dann beliebig vielen Menschen in Ihrem Gebäude das Benutzertraining geben.

Unser Hersteller hat zur weiteren Information ein Trainingsvideo erstellt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser freundliches Team service@safelincs.de

Kohlenmonoxid – Was kann Ich tun?

In der vergangenen Woche wurden die deutschen Medien erneut durch den schrecklichen Tod von 6 Jugendlichen aufgrund von Kohlenmonoxid erschüttert. Die Entgültigkeit des Unfalls rüttelt uns all wach. Fragen wie: „Hätte ich den Ofen angezündet ohne einen Gedanken an Kohlenmonoxid zu verschwenden?“ fahren durch unsere Köpfe und lassen dort ein beunruhigendes und nagendes Gefühl zurück.

Was können wir tun um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden?
Ein erster Schritt ist die Installation von Kohlenmonoxidmeldern, nicht nur im eigenen Zuhause, sondern auch in Garten- oder Skihütten mit Heizmöglichkeit. Besonders wichtig ist es auch, alle Familienmitglieder und Freunde über Kohlenmonoxid (auch CO genannt) aufzuklären. Kinder und Jugendliche sind nicht zu jung, um ebenfalls gewarnt zu werden.
Hier ist eine Vorschlag, wie Kindern das gefährliche Gas kurz und einfach erklärt werden kann:

  1. Kohlenmonoxid ist ein Gas das man nicht sehen, schmecken oder riechen kann.
  2. Kohlenmonoxid kann töten.
  3. Das Gas kann überall auftreten, wo es eine Heizquelle gibt.
  4. In jedem Gebäude mit Heizquelle sollte immer ein Kohlenmonoxidmelder installiert sein. Kinder können Erwachsene fragen, dies zu überprüfen.
  5. Erste Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Atemlosigkeit.
  6. Bei Verdacht auf Kohlenmonoxid im Gebäude sollten alle Menschen sofort an die frische Luft gehen.

Mehr detaillierte Informationen zur Enstehung von Kohlenmonoxid, gefährdete Bereiche und Vorsorge können Sie hier nachlesen.

Kohlenmonoxidmelder können bei Safelincs bestellt werden.

 

Produktvorstellung Dorgard Feststellvorrichtung

DoordardWozu benötigt man eine Feststellvorrichtung für Brandschutztüren?
Brandschutztüren verhindern die Verbreitung eines Feuers und sollten deswegen immer geschlossen bleiben. Allerdings besteht in Gebäuden wie Pflegeheimen, Krankenhäusern und Schulen oft die Notwendigkeit, eine Brandschutztür auf längere Zeit aufzuhalten, um den Zugang zu erleichtern oder die Temperatur zu kontrollieren. Damit die Feuersicherheit trotzdem gewährleistet ist, sollte daher eine Feststellvorrichtung installiert werden die im Alarmfall die Tür automatisch schließt.

Die optimale Lösung
Die Dorgard Feststellvorrichtung ist ein kostengünstiges Gerät, das zum sicheren Offenhalten von Brandschutztüren verwendet wird.
Im Brandfall hört das Feststellgerät den akustischen Alarm und schließt automatisch die Brandschutztür. Dadurch wird die rasche Verbreitung des Feuers verhindert. Die Dorgard Feststellvorrichtung arbeitet in Kombination mit Rauchmeldern oder den Sirenen einer Brandschutzanlage.

Der Dorgard ist batteriebetrieben und kann an schon existierenden Türen angebracht werden. Das Gerät ist daher ideal zur Nachrüstung von Brandschutztüren geeignet. Der Dorgard kann entweder direkt an die Türe geschraubt werden oder bei Stahltüren mithilfe einer Adapterplatte angeklebt werden. Mit geringstem handwerklichem Geschick kann die Dorgard Feststellvorrichtung auch von Laien installiert werden. Jedes Gerät ist alleinstehend und muss nicht mit anderen Produkten verlinkt werden. Wenn die gesetzlich erforderliche Alarmlautstärke von 65dB das Gerät erreicht, wird die Tür automatisch freigegeben. Im Vergleich zu anderen Feststellösungen für Brandschutztüren ist der Dorgard besonders erschwinglich.

Die Dorgard Feststellvorrichtung ist nach EN1155 zertifiziert und kann damit in ganz Europa verwendet werden.

Lloyd’s Register LRQA hat die Dorgard Feststellvorrichtung für uns wie folgt bewertet:
„…Die Nachweise zeigen, daß das Produkt sehr zuverlässig ist. Es ist an einigen Standorten bereits eit 15 Jahren installiert und die meisten Kunden geben Nachbestellungen auf. Es wird äußerst hohe Kundenzufriedenheit nachgewiesen, was die Wirksamkeit nachdrücklich bestätigt. Die Produktentwicklung war nachweislich systematisch und kompetent mit guter Belegsammlung.“
„…Das Audit berücksichtigte Kontrollen während der gesamten Entwicklungs-, Bau- und Installationsphase, Kundenfeedback zur Leistung während des Betriebs, Nachweise zum Auftreten von Störungen, Aussagen zur Produktwirksamkeit sowie die laufende Verbesserung und Weiterentwicklung des Produkts.“

Herzinfarkt – Wie kann ich helfen?

Der Herzinfarkt stellt momentan die Todesursache Nummer 1 in Deutschland dar. Unter den ca. 280.000 Herzinfarkt-Patienten pro Jahr sind in vermehrtem Maße ältere Patienten im Rentenalter zu finden.

Die Überlebenschance eines Betroffenen verringert sich pro verstrichene Minute bis zur Reanimation um 10%. Wenn nach 5 Minuten keine einfachen Maßnahmen durchgeführt wurden, ist das Überleben des Betroffenen unwahrscheinlich. Da der Rettungsdienst meist mehr als 5 Minuten benötigt, ist die aktive Hilfe von beistehenden Menschen in Form der Herzdruckmassage besonders wichtig.

Ein Automatisierter externer Defibrillator (AED) kann die Überlebenschancen des Betroffenen enorm erhöhen. In den Leitlinien zur Reanimation 2015 steht, dass die Defibrillation innerhalb von 3-5 Minuten nach dem Kollaps zu Überlebensraten von 50-70% führen kann.
Daher sollte dieses Gerät besonders in Geschäften, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Organisationen und öffentlichen Plätzen vorhanden sein.

Was tun im Fall eines plötzlichen Herzstillstandes:

  1. Prüfen Sie ob der Betroffene antworten kann oder auf Schulterschütteln reagiert. Besteht keine Atmung oder ist die Atmung unnormal?
  2. Rufen Sie den Notruf (112) an.
  3. Drücken Sie mindestens 100 x pro Minute fest und schnell in die Mitte des Brustkorbes. Sie können dem Patienten dabei nicht wehtun. Hören Sie nicht auf bis Hilfe eintritt und bitten Sie bei Ermüdung um Hilfe. Falls Sie in Mund zu Mund Beatmung trainiert sind, sollte diese nun ausgeführt werden. Dabei sollten nach 30 Herzdruckmassagen jeweils 2 Beatmungen ausgeführt werden.
  4. Ist ein Defibrillator zur Hand, schalten Sie diesen an und folgen den vom Gerät angegebenen Anweisungen. Öffentlich zugängliche Defibrillatoren sind so ausgelegt, dass ein Laie den einfachen Anweisungen folgen kann. Die Geräte sind als automatische und halbautomatische Version erhältlich. Die vollautomatische Version analysiert den Patient nach Anschluss der Elektroden an der Brust und liefert, falls notwendig, einen lebensrettenden Schock. Bei der halbautomatischen Version, wird nach der automatischen Analyse der Schock auf Knopfdruck vom Anwender ausgelöst. Nach Ausführung des Schocks muss weiter die Herzdruckmassage durchgeführt werden bis die Rettungskräfte eintreffen. Auch dazu gibt das Gerät mit einem Metronom Anleitung.

Dank der Initiative „Schüler retten Leben“ wird ab der Jahrgangsstufe 7 schon bald das Thema „Wiederbelebung bei einem plötzlichen Herzstillstand“ in den Unterricht aufgenommen. Wenn mehr Menschen wissen, wie sie im Notfall helfen können, kann in Zukunft die Zahl der Todesfälle durch Herzinfarkt wesentlich reduziert werden.

Quellen:
https://www.einlebenretten.de/
https://www.boehringer-ingelheim.de/produkte/verschreibungspflichtige_medikamente/herzinfarkt.html
https://
www.grc-org.de/leitlinien2015/doc_download/147–leitlinien-kompakt

Studie zur Anwendung von Rettungsleitern in Privathaushalten und Betrieben

keltterfix-testUm unsere Kunden und deren Anwendungsfälle für unsere Rettungsleitern besser zu verstehen kontaktierten wir 25 Privatkunden und 25 Geschäftskunden, die Ende 2015 Rettungsleitern von Safelincs bestellt hatten. Von diesen beantworteten 10 Privatkunden und 10 Geschäftskunden unsere Fragen.
Der Schwerpunkt dieser Umfrage lag dabei in der Anwendung der Rettungsleiter, Rechtslage und Kundenzufriedenheit. Nachfolgend können Sie eine kurze Zusammenfassung der Resultate finden:

Frage 1. Was hat Sie dazu veranlasst eine Rettungsleiter zu bestellen?

Privatkunde:
100% zur persönlichen Sicherheit.
Spezifische Antworten: Wohnung im oberen Stockwerk, die einzige Fluchtmöglichkeit ist eine Treppe, starker Raucher in unterem Stockwerk, altes Haus, Holztreppe.

Geschäftskunde:
Fluchtwege sind nicht ausreichend, es gibt nur einen Rettungsflur, Betrieb legt Wert auf sicheres Arbeitsumfeld, Katastrophe in Schneizelreuth (Feuer brach aus in Herberge, sechs Menschen konnten nicht flüchten und starben), baulich keine andere Alternative möglich.

Frage 2. Wurde das ursprüngliche Problem gelöst?

Privatkunde:
90% sagten ja, ein Kunde musste Leiterhaken modifizieren, ein Kunde konnte Leiter noch nicht anbringen wegen Stahlplatten in den Wänden.

Geschäftskunde:
90% sagten ja, ein Kunde konnte die Leiter nicht verwenden, da diese nicht den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entsprach.
Anmerkung: Tragbare Rettungsleitern sind nicht automatisch als zweiter Rettungsweg zugelassen.

Frage 3. Mussten Sie bestimmten legalen Anforderungen entsprechen?

Privatkunde:
Nein

Geschäftskunde:
30% haben „Nein“ geantwortet, da Leiter auf freiwilliger Basis bestellt wurde.
60% antworteten, daß sie deutschen Sicherheitsrichtlinien folgen mußten.
Für einen Kunden war die Installation eines zweiten Rettungsweges nicht möglich, unsere Rettungsleiter hat daher eine gute Lösung angeboten.

Frage 4. Wo ist die Rettungsleiter installiert?

Privatkunde:
40% im Schlafzimmer
20% unterm Dach
Rest im Wohnzimmer, Arbeitszimmer, neben Balkon

Geschäftskunde:
40% im Büro
20% in Schlafräumen
1 Leiter im Flur
1 Kundin weiß es nicht
1 Leiter noch im Karton
1 Leiter am Fenster